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Die Stärken des deutschen Mittelstands und die Rolle der Führungsebene

Mittelständische Familienunternehmen genießen aufgrund ihrer besonderen Stärken ein hohes Ansehen auf der Käuferseite. Das Risikomanagement ist konservativ ausgerichtet, die Unternehmen sind in ihrer Region stark verwurzelt und sie pflegen über Jahre ihre kulturellen Werte. Bei einer solchen Ausgangsbasis ist naturgemäß auch die Bereitschaft hoch entwickelt, sich innovativ und international aufzustellen. Wer zuhause stark ist, kann selbstbewusst den Blick in die Welt richten.

Erfolgreiche Mittelständler zeigen sich selbstbewusst und blicken auf neue Märkte
Erfolgreiche Mittelständler zeigen sich selbstbewusst und blicken auf neue Märkte

Ein starkes Unternehmen benötigt einen starken Nachfolger. Seit langem gibt es in Deutschland exzellente Investoren, die aufgrund ihrer Finanzmittel eine überzeugende Leistungs- und Handlungsfähigkeit an den Tag legen. Schwierig wird es allerdings, wenn sich mit dem Verkauf die gesamte Geschäftsleitung in kurzer Zeit zurückziehen möchte. Dann sprechen wir von einem drohenden K.O.-Kriterium, weil ein Führungsdefizit entsteht, das personell nicht einfach mal so eben überbrückt werden kann – auch nicht durch finanzstarke Investoren, da sie – wie alle anderen auch – Führungskräfte mit zusätzlichen Spezialkenntnissen nicht als Reserveposten in der Hinterhand haben.

Nach dem Closing: Die Geschäftsleitung und die Führungscrew sollten unbedingt im Boot bleiben

Deshalb müssen die Beteiligten auf der Verkäuferseite von Anfang an Klarheit darüber herstellen, wie und mit wem sie im Unternehmen eine handlungsfähige Führungsebene präsentieren, die in den nächsten Jahren zur Verfügung steht. Wer in diesem Punkt Zweifel aufkommen lässt, belastet die Motivation des Kaufinteressenten und gefährdet den Verkauf.

GoingConcern-Team